Man erkennt ihn sofort. Bunte Muster, glänzende Kunstfaserstoffe, Rentiere mit Lichtern oder Sprüche, die vor allem zum Schmunzeln anregen sollen. Der kitschige Weihnachtspullover. Was einst als Scherz begann, ist mittlerweile zu einem festen Ritual bei Weihnachtsfeiern, Abendessen und Teamausflügen geworden.

Und ja, es funktioniert. Für eine Weile.
Aber gerade weil es so alltäglich geworden ist, ist es gut, sich noch einmal vor Augen zu führen, was für ein Kleidungsstück das eigentlich ist.

 

Du trägst es einmal. Danach eigentlich nie wieder.

Das ist kein Zufall, sondern Teil des Designs. Der kitschige Weihnachtspullover ist für einen einzigen Moment gemacht. Außerhalb dieses einen Abends wirkt er schnell übertrieben, billig oder einfach nicht tragbar. Er gehört zu einem bestimmten Anlass, nicht in Ihren Kleiderschrank.

Und so landet es nach Weihnachten oft in einer Kiste, hinten im Schrank oder auf dem Dachboden. Nicht kaputt, aber auch nicht begehrt. Ein Kleidungsstück ohne Zukunft. Und genau da beginnt das Unbehagen: etwas, das kaum benutzt wird, aber dennoch weiter existiert.

Hergestellt, um günstig zu sein

Die meisten schlechten Weihnachtspullover werden mit einem einzigen Ziel hergestellt: so billig wie möglich auf den Markt zu kommen. Das bedeutet synthetische Fasern, schnelle Produktionsketten und minimale Aufmerksamkeit für Qualität. Sie pillen schnell, verlieren ihre Form und fühlen sich schon nach wenigen Malen Tragen abgenutzt an.

Hinzu kommt, dass synthetische Materialien schwer zu recyceln sind und bei jedem Waschgang Mikroplastik freisetzen. Die Auswirkungen auf die Umwelt enden also nicht mit dem Tragen, sondern dauern noch lange nach der Weihnachtsfeier an. Und da die Herkunft oft unklar ist, bleibt auch die soziale Seite der Produktion im Dunkeln.

Das steht im Widerspruch zu dem, worum es an Weihnachten eigentlich geht.

Weihnachten ist für uns kein Moment der Flüchtigkeit. Es geht vielmehr um Aufmerksamkeit, Fürsorge und Zusammensein. Um Entschleunigung. Um bewusste Entscheidungen statt gedankenlosem Konsum.

Ein Pullover, der so konzipiert ist, dass er nach einem Abend seine Funktion verliert, passt da schlecht dazu. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Folgen viel länger anhalten als der Moment, in dem er getragen wurde.

Zeit für den richtigen Weihnachtspullover

Deshalb entscheiden wir uns lieber für die Umkehrung. Nicht den falschen Weihnachtspullover, sondern den richtigen Weihnachtspullover. Einen Pullover, den man anzieht, weil er schön ist, bequem sitzt und zu einem passt. Nicht, weil er auffallen soll.

Aus Wolle oder Baumwolle gefertigt. Materialien, die atmungsaktiv sind, angenehm zu tragen und für eine lange Lebensdauer ausgelegt sind. Ein Pullover, den Sie zu Weihnachten tragen, der aber auch an einem kalten Wintertag später in der Saison wieder zum Einsatz kommt.

Wählen Sie eine Tradition, die Bestand hat

Wenn wir Traditionen pflegen wollen, sollten wir uns für eine entscheiden, die Bestand hat.
Ein Pullover, der nicht in einer Kiste verschwindet, sondern einen festen Platz bekommt. Den man öfter als nur an einem Abend trägt. Und der zu der Art und Weise passt, wie man eigentlich mit Kleidung umgehen möchte.

Sehen Sie sich unsere Auswahl an schönen Weihnachtspullovern an.
Oder holen Sie Ihren Lieblingspullover aus dem Schrank und tragen Sie ihn mit Stolz zu Ihrer Weihnachtsfeier.

Das fühlt sich letztendlich viel besser an.

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